„Aggression, Spiel und Heiligkeit“: Diese eigenartige Kombination göttlicher Tätigkeiten und Zuständigkeiten, die sich gerade in den klassischen Darstellungen Apollons zeigt, aber bereits im Homerischen Hymnos angelegt ist, erscheint in Apollons Jugendlichkeit psychologisch plausibilisiert, gibt darüber hinaus aber Anlass zu weiteren Verständnisversuchen.
Aggression, Spiel und Heiligkeit: Apollon
19.01.10 Dr. Ursula Mandel
Dr. Ursula Mandel
Studium der Klassischen Archäologie, Kunstgeschichte und Griechischen
Philologie an den Universitäten Bonn und Würzburg;
1979 Promotion in Bonn,
anschließend Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts; seit
1978 Ausgrabungen in der Türkei (Pergamon, Knidos, Priene); seit 1983
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main,
seit 1991 Kustodin der Institutssammlungen.
Arbeitsschwerpunkte/Publikationen: Keramik (Kleinasiatischen Reliefkeramik
der mittleren Kaiserzeit, Berlin 1988); Terrakotten als rituelle Medien (Die
ungleichen Spielerinnen, Mainz 1999; Ägyptische Schemata in ostgriechischer
Aneignung, Frankfurt am Main 2003); Ikonographie und Formanalyse
griechischer Plastik und Skulptur (zuletzt: Räumlichkeit und
Bewegungserleben - Körperschicksale im Hochhellenismus, Mainz 2007).