Religion - Gewalt - Versöhnung

Mediale Konfigurierung eines Ereignisses
- der 11. September 2001

10.11.09 Prof. Dr. Dietrich Erben

Im Rahmen der Vortragsreihe stellt der Vortrag nur am Rande die Frage, nach den religiösen Motivationen der Täter, sondern primär nach den politischen Reaktionen der amerikanischen Zivilgesellschaft auf terroristische Gewalt. Analysiert werden daher einige Bilderzeugnisse, die in unterschiedlichen Medien nach den Terroranschlägen in New York nach dem 11. September 2001 entstanden sind. Ausgehend vom Begriff des historischen Ereignisses verfolgt der Vortrag die These, dass diese Bildprodukte an konventionelle Bildmuster angepasst sind und dass damit auch auf einer visuellen Ebene der Historisierung des Ereignisses Vorschub geleistet wird. Aus der Perspektive der politischen Ikonographie soll der Versuch gemacht werden, aktuelle medientheoretische Überlegungen zu den Attentaten einer Kritik zu unterziehen.

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