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Universität des Saarlandes
Wintersemester 2010/2011

Bachelor Optionalbereich
Institut für Kunstgeschichte

Prof. Dr. Henry Keazor
Mail: h.keazor@mx.uni-saarland.de

Dominik Schmitt M.A.
Mail: d.schmitt@mx.uni-saarland.de

Cand. phil. Nils Daniel Peiler
Mail: nilsdanielpeiler@mx.uni-saarland.de

Kontakt und weitere Informationen:
Dominik Schmitt M.A.
Campus Saarbrücken
Bachelor Optionalbereich
Gebäude C5 2, Raum 0.19
66123 Saarbrücken
Tel.: 0681-30 222 03

Veranstaltungsort:
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Rathausstraße 75-79
66333 Völklingen

Anfahrt und Lageplan

Downloads zur Veranstaltung:
Flyer (PDF)
Poster (PDF)

Vernetzung:

Fotohinweise:
Personenporträts: Uni / Privat
Hüttenfotos: Nils Daniel Peiler

 

30. November 2010

„Welcome to the Machine!”
Industrie und Industriekultur als Inspirationsmomente der Kunst

Nicht erst ab den 50er Jahren, mit den Fotografien von Bernd und Hilla Becher, sind Industrieobjekte in den Fokus der Kunst gerückt: Bereits 1934 veranstaltete das Museum of Modern Art in New York eine Ausstellung mit dem Titel „Machine Art“, in der technische und mechanische Objekte, sowohl dem alltäglichen Bedarf wie auch maschinellem und industriellem Kontext entstammend, unter ästhetischen Kategorien gewürdigt und Kunstwerken gleich präsentiert wurden. Dem vorausgegangen war 1926/28 das Ballett „Stahl“ des russischen Komponisten Alexander Wassiljewitsch Mossolow, der in dem darin enthaltenen Stück „Zavod“ (im Westen zwar als „Die Eisengießerei“ bekannt geworden, jedoch tatsächlich mit „Die Fabrik“ zu übersetzen) die Geräusche einer Eisengießerei zu einer dissonanzenreichen, rhythmisch stampfenden „Maschinenmusik“ umformte.
Der Vortrag wird diesen und weiteren Beispielen solcher von Industrie und Industriekultur ausgehenden Inspirationsmomente nachgehen und sie auf ihre jeweiligen Kontexte, Motivationen und Rezeptionen hin untersuchen.

 

Prof. Dr. Henry Keazor
Institut für Kunstgeschichte, UdS

Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie in Heidelberg und Paris. Nach der Promotion in Heidelberg: Stipendium am Kunsthistorischen Institut in Florenz, dann wissenschaftliche Assistenz an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main. Habilitation ebd. 2005. 2005/2006: Gastprofessur an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, danach bis Herbst 2008 Heisenberg-Stipendiat der DFG. Seit WS 2008/09 Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Universität des Saarlandes. Forschungsschwerpunkte: Italienische und französische Renaissance- und Barockmalerei, zeitgenössische Architektur, Bezüge zwischen Kunst und modernen Medien sowie Musikvideos.

 

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